Feuerwehren im Dauereinsatz

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Symbolfoto

Kiel (ots) – Der zweite Herbststurm des Jahres ist am Donnerstag
u.a. kurz aber heftig über Schleswig-Holstein gezogen und hat dabei
für Schäden gesorgt. „Xavier“ war zwar bereits nach zwei Stunden
Richtung Osten abgezogen – die Feuerwehren des Landes haben aber bis
in die Nacht immer noch mit seinen Auswirkungen zu kämpfen gehabt.
Sieben Menschen kostete der Sturm in Norddeutschland das Leben – zum
Glück gab es nach bisherigen Erkenntnissen bisher keine Opfer in
Schleswig-Holstein. Einsatzschwerpunkte waren der Süden des Landes,
aber auch Nordfriesland meldete zahlreiche Feuerwehreinsätze. Meist
handelte es sich um umgestürzte Bäume, die Straßen und Bahngleise
blockierten. Die DB stellte daraufhin den gesamten Zugverkehr u.a. in
Schleswig-Holstein ein. Die Feuerwehren – meist ehrenamtiche
Einsatzkräfte – arbeiteten bis in die Nacht daran, die Infrastruktur
wieder herzustellen. Ein besonderer Dank des Landesfeuerwehrverbandes
Schleswig-Holstein geht daher zum wiederholten Mal nicht nur an die
Einsatzkräfte, sondern auch an die daheim gebliebenen Angehörigen und
vor allem die Arbeitgeber, die die Feuerwehrkräfte für die
Einsatztätigkeit freistellten – und dafür Verständnis haben, wenn der
eine oder andere am Freitag etwas später zur Arbeit kommt, weil er
bis spät in die Nacht für die Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und
Mitbürger im Einsatz war.