Die dunkle Seite des Internets im Kieler „Tatort“: LKA-Experten twittern mit

0
612
Foto: pixabay

Kiel (ots) – Jeden Sonntag ab 20.15 Uhr laufen bundesweit die
Twitter-Accounts heiß: Für viele „Tatort“-Zuschauer sind die Tweets
zur Mordermittlung in Köln, Münster oder Stuttgart längst ein festes
Ritual. Am kommenden Sonntag, 19. März, lohnt sich das digitale
Gezwitscher unter dem Hashtag #Tatort für Schleswig-Holsteiner gleich
doppelt. Denn dann ermittelt nicht nur der Kieler Hauptkommissar
Klaus Borowski alias Axel Milberg im Darknet. Auch das Social Media
Team der Landespolizei und echte Ermittler aus dem Landeskriminalamt
Schleswig-Holstein (LKA) sind auf @sh_polizei im Twitter-Einsatz.

Der Fall „Borowski und das dunkle Netz“ führt die TV-Ermittler
diesmal in die dunkelsten Abgründe des Internets. Der Leiter des
Dezernats Cybercrime im LKA wurde ermordet, sein Killer offenbar
online angeheuert. Doch wie jagt man einen Auftragsmörder, der sich
in der scheinbar perfekten Anonymität des Darknets verbirgt?

Wie real ein solches Szenario sein kann, wissen die echten
Ermittler des Dezernats 23 „Cybercrime und Digitale Spuren“ im LKA
nur zu gut. „Immer mehr Straftaten finden online statt“, sagt
Dezernatsleiter Alexander Hahn. „Durch die fortschreitende
Digitalisierung und ihre Möglichkeiten haben sich Kriminalitätsformen
entwickelt, die auch die Landespolizei vor neue Herausforderungen
stellen.“

Der aktuelle „Tatort“ aus Kiel bietet daher eine ideale Plattform,
um das Thema Cybercrime in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und
Fragen der Twitter-Community zu beantworten. „Wir gehen hier neue
Wege und nutzen moderne Kommunikationskanäle“, erklärt Alexander
Hahn. Ziel sei es, die Menschen im Land für das Thema zu
sensibilisieren und Möglichkeiten der Bekämpfung dieser wachsenden
Kriminalitätsform aufzuzeigen. „Was liegt näher, als mit unserer
Zielgruppe auch über Online-Medien zu kommunizieren.“

Über den Twitter-Kanal @sh_polizei wird das Social Media Team der
Landespolizei am Sonntagabend den „Tatort“ live begleiten. Für Fragen
und Fakten stehen außerdem eine LKA-Expertin für digitale Spuren
sowie ein erfahrener Mordermittler zur Verfügung.