Gemeinsame Rettungsübung

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Foto: priv.

Gemeinsame Rettungsübung

Hohenfelde/Horst

Zum letzten Dienstabend der Freiwilligen Feuerwehr Hohenfelde war auch eine Einsatzgruppe der Nachbarwehr aus Horst eingeladen. Es galt bei einem inszenierten Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und jeweils eingeklemmtem Fahrer gemeinsam die Rettungsarbeiten durchzuführen. Koordiniert wurden sie vom Einsatzleiter Steffen Friedrich, der auf dem Bauernhof von Jochen Brandt zwei PKW, einer in Seitenlage und einer auf dem Dach liegend, eine realistische Unfallsituation für die 20 Helfer vorbereitet hatte. Während die Kameraden aus Horst die Befreiung des Eingeklemmten aus dem einen Auto vornahmen, war es Aufgabe der Hohenfelder Kräfte aus dem auf dem Kopf liegenden Fahrzeug den Fahrer patientenschonend zu befreien. Bei beiden Einsatzgruppen kamen die bewährten Rettungsmittel wie hydraulische Schere, Spreizer, Pedalabschneider und Rettungszylinder zur Anwendung, die von mehreren Aggregaten versorgt wurden. Aber auch die mechanischen Hilfsmittel wie besondere Stangen zur Standsicherheit der Unfallfahrzeuge, Keile und manuelle Blechschneider konnten wirkungsvoll verwendet werden.

Im Scheinwerferlicht wurden unter der Leitung der Gruppenführer Christian Mönnich, Dirk Gaden und Stephan Fischer Türen rausgehebelt, Bodenbleche geöffnet, Holme auseinandergedrückt und Dächer eingeschnitten, alles mit dem Ziel, eine eingeklemmte Person schonend zu befreien. Diese Übung hatte das Ziel, die bisherige Zusammenarbeit der beiden Wehren Hohenfelde und Horst weiter zu fördern, denn schon mehrfach waren die Helfer gemeinsam bei schweren Verkehrsunfällen gefordert. Bei der anschließenden Manöverkritik gab es nur wenig zu bemängeln, sodass alle Beteiligten nach einer Stärkung in der Feuerwache mit dem guten Gefühl, anderen Menschen in Notlage helfen zu können, den Heimweg antraten.

fwke