Ein Hauch von Hollywood in Horst

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Foto: Thorsten Pahlke

Horst (tp) – Am heutigen Dienstag (26.07.) kamen in den Morgenstunden unzähliche weiße LKW und belagerten die alte Tankstelle „Nagel“. Tonnenweise wurde Equipment und Requisiten ausgepackt und aufgebaut; die alte Tankstelle zum Filmset umgebaut.

Das Horster Gebäude dient der Filmszene in dem 2017 erscheinenden Kinofilm „Es war einmal Indianerland“. Der Film wird von der Hamburger RIVA FILMPRODUKTION GMBH in Koproduktion mit dem WDR, HR und Arte gedreht. Als Vorlage gilt der gleichnamige Roman des Autors Nils Mohl.

Als Genre sind die Begriffe „Coming of Age“, „Jugenddrama“ und „Roadmovie“ treffend. Der Klappentext des Buches lässt einen spanneden Film vermuten; für die Horster wird er zum Pflichtprogramm, immerhin ist ja nun „ihre Tanke“ auf Zelluloid verewigt…

 

Klappentext:

Stell dir vor, du bist 17 und lebst in den Hochhäusern am Stadtrand. Der Sommer ist heiß. Es ist Mittwochnacht, als dir Jackie den Kopf verdreht. Im Freibad. Fuchsrotes Haar. Sandbraune Haut. Stell dir vor, wie dir die Funken aus den Fingern sprühen vor Glück. Und plötzlich fliegt die Welt aus den Angeln: Zöllner erwürgt seine Frau. Edda, die 21-Jährige aus der Videothek, stellt dir nach. Mauser steigt mit Kondor in den Ring. Immer wieder meinst du, diesen Indianer mit der Adlerfederkrone zu sehen. Und dann zieht zum Showdown ein geradezu biblisches Gewitter auf – fühlt es sich so an, erwachsen zu werden?

Das Buch ist im Rowohlt Tachenbuch-Verlag erschienen und kostet 12,99 Euro

ISBN-13: 9783499215520

Fotos: Thorsten Pahlke