Was tun bei Gewitter? 7 Tipps der Feuerwehr

0
631
Schön anzusehen aber auch gefährlich

Kiel (ots) – Gewitter bergen Gefahren für alle Menschen im Freien und können schwere Sachschäden durch Überspannung und Brandausbruch verursachen. Nicht immer warnt ein kräftiger Regenschauer rechtzeitig vor dem Unheil. Darauf weist der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein anlässlich der Warnungen vor Unwetter mit
Starkregen, Hagel und Sturmböen in den nächsten Tagen hin.

Die Feuerwehren geben sieben Sicherheitstipps:

– Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter.
Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
Keinesfalls bei Gewiter im Wasser aufhalten.
– Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht
werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg oder unter
eine Stahlbetonbrücke. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls
hin – mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen
entfernt. Keinen vermeintlichen Schutz unter Bäumen suchen.
– Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune
und andere Metallkonstruktionen.

Metallgegenstände wie Werkzeuge, Sportgeräte und ähnliches 
weglegen und sich davon entfernen.

– Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark
beeinträchtigt wer-den. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend
an. Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem
Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab.
– Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise
unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden
Anweisungen.
– In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und
Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu
Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem
Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte
herausziehen.
– Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten
Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während
eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von
denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.